v.l.n.r.: Damian Hötger (CDU), Hans-Jürgen Noss (SPD), Thomas Petry (Grüne)

v.l.n.r.: Damian Hötger (CDU), Hans-Jürgen Noss (SPD), Thomas Petry (Grüne)

Kandidat nicht eingeladen: Das sahen einige kritisch

DGB ließ AfD-Bewerber bei Diskussionsrunde außen vor – Kontroverse Ansichten bei der Bildungs- und Energiepolitik

Auf Einladung des DGB-Kreisverbandes stellten sich die Landtagskandidaten Hans-Jürgen Noss (SPD), Damian Hötger (CDU), Thomas Petry (Grüne), Manuela Holz (Die Linke) und Matthias Keidel (FDP) einer Podiumsdiskussion im Gasthof Kammerhof. Nicht eingeladen war Mario Kuhn von der AfD. Wenn auch Moderator Kai Partenheimer, als Politischer Referent beim DGB-Landesverband Rheinland-Pfalz / Saarland tätig, zur Begründung erklärte, man setze sich nicht mit Rassisten an einen Tisch, wurde doch deutlich, dass diese Entscheidung auch in der Vorbereitungsgruppe nicht unumstritten war. (…)

 

Die Eingangsfrage an die Kandidaten lautete, welche Gründe es gebe, gerade sie zu wählen. (…) Petry führte seine politische Erfahrung und Verbundenheit mit der Region an und warnte, dass eine CDU-geführte Regierung dem Nationalpark den Boden entziehen könne.

 

Ein zentraler Fragenkomplex der Diskussion drehte sich um die Bildungspolitik. Einig war man sich darin, dass im Kita-Bereich im Hinblick auf Ausbildung, Bezahlung und Ansehen des Erzieherberufes noch Nachholbedarf bestehe. (…) Petry warb für die Integrierte Gesamtschule mit dem Argument, dass Kinder und Jugendliche möglichst lang gemeinsam und integriert lernen müssten. (…)


Kontroversen deuteten sich auch in der Energiepolitik an, wobei insbesondere die Windenergie unterschiedlich gesehen wurde. (…) Petry betonte, dass es keine Einzelstandorte mehr geben dürfe und dass man mit der Beteiligung der Verbandsgemeinden bürgernahe Entscheidungsstrukturen habe.

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