v.l.n.r. Hans-Jürgen Noss (SPD), Damian Hötger (CDU), Thomas Petry (Grüne)

v.l.n.r. Hans-Jürgen Noss (SPD), Damian Hötger (CDU), Thomas Petry (Grüne)

Rockt die Politik !?! Der Kreisjugendring lud die Kandidaten ein

Am Donnerstag den 11.02.2016 lud der Kreisjugendring Birkenfeld e.V. die Kandidaten der im Landtag vertretenen Parteien ein, um sie unter dem Titel „Rockt die Politik !?!“ den Fragen der Erstwähler*innen zu stellen. Umrahmt wurde die Veranstaltung in der Stadtkirche Idar von der Rockband Fadeout.

Nach einer kleinen Vorstellungsrunde der Kandidaten und ihren Erfahrungen mit der Jugendarbeit (Thomas Petry war früher selbst Mitglied einer örtlichen Jugendgruppe) konnte man konkrete Fragen stellen.

Was werden Sie persönlich tun, um Angebote und Strukturen der Jugendarbeit im Land und in der Kommune abzusichern und zu stärken?

„Unter rot-grüner Regierung ist es uns gelungen, mehr Geld für Jugendverbände und die soziale Bildung von Jugendlichen bereitzustellen: Wir haben im Jahr 2016  den Tagessatz für Jugendbildungsmaßnahmen und Ferienfreizeiten von einem auf zwei Euro verdoppelt und damit eine langjährige Forderung des Landesjugendrings erfüllt. Dadurch stärken wir Räume für non-formale Bildung von Jugendlichen. Darüber hinaus ist die institutionelle Förderung des Landesjugendrings uns ein besonderes Anliegen.

Die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen muss in den Kommunen ernst genommen werden.  Wir wollen uns weiterhin dafür stark machen, dass Jugendparlamente ein eigenes Budget erhalten, ein Antragsrecht für die kommunalen Gremien erhalten und dadurch aufgewertet werden.

Strukturell ist das Thema Infrastruktur zentral für die Partizipationsmöglichkeiten von Jugendlichen. Hier werden wir uns für einen Ausbau des ÖPNV einsetzen, der sich auch an den Bedürfnissen von Jugendlichen orientiert. Ebenso halten wir eine flächendeckende Breitbandversorgung für notwendig.“

Daneben waren die Flüchtlingshilfe vor Ort und das fehlende, regelmäßige Musikangebot von großem Interesse. Thomas Petry empfahl „Hilfe zur Selbsthilfe“ durch lautstarkes Artikulieren der Bedürfnisse in Gesprächsrunden mit den jeweiligen Verantwortlichen vor Ort. Mit Durchhaltevermögen ist vieles möglich, wie z.B. das Anliegen der Skater und der erbauten Anlage an der Weinsauschule. Auch in einem „Bürgerpark Kammerwoog“ können Angebote für Jugendliche möglich werden, z.B. Open Air Veranstaltungen oder Rockkonzerte.

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